Skip to content

Wer wir sind und was wir wollen

Wir haben uns als Gruppe Widerspruch 2024 gegründet, weil uns die Verhältnisse hierzulande und weltweit nicht passen. Wir behaupten, dass das moderne Elend letztlich das Ergebnis der kapitalistischen Wirtschaft, des darüber wachenden Nationalstaates und der falschen Vorstellungen ist, die sich Menschen über gesellschaftliche Verhältnisse machen.

Materielles und auch sehr viel psychisches Leid in dieser Gesellschaft ist dementsprechend kein „Fehler“ und auch kein „Versagen“ des Systems oder einzelner Akteur:innen, sondern notwendige Folge dessen, warum und wie gewirtschaftet wird, wie die Politik das betreut und wie die Menschen damit umgehen: Die Misere hat System.

Sollen also die Sachen verschwinden, die uns bekümmern, ärgern, fertig machen, bedrohen und die jeden Tag Zehntausende von Menschen das Leben kosten, muss sich grundsätzlich was ändern. Die Ursachen des ganzen Leids müssen beseitigt werden. Dafür ist es notwendig zu wissen, wie dieses System funktioniert und warum es diese Schäden wie hervorbringt.

Also machen wir es uns zur Aufgabe, richtige Kritik an diesen Verhältnissen zu erarbeiten und diese zu verbreiten: Z. B. indem wir kurze und lange Analysen und Kritiken schreiben, posten, flyern und podcasten sowie Abendveranstaltungen, Workshops und Seminare online und in Präsenz veranstalten. Wir haben momentan Ortsgruppen in Berlin, Frankfurt, Mainz, Freiburg und Köln sowie weitere Mitglieder in Städten wie Leipzig und Jena. Du kannst bei uns mitmachen, auch wenn es keine Ortgruppe in deiner Stadt gibt.
Schreib uns dafür am besten.

Buch­empfehlung

Die Misere hat System: Kapitalismus

Unsere Kritik am Kapitalismus lässt sich wie folgt zusammenfassen: Der Kapitalismus ist ein Wirtschaftssystem, das der Bedürfnisbefriedigung sehr vieler Leute entgegensteht. Das materielle und auch viel psychisches Leid in dieser Gesellschaft ist kein „Fehler“ und auch kein „Versagen“ des Systems oder einzelner Akteur_innen, sondern notwendige Folge, warum und wie gewirtschaftet wird.

Neueste Texte

Linke entdecken die Klassenfrage wieder – aber wie?

Was ist Klassismus und taugt das dahinterstehende Konzept etwas? Zumindest an den Unis und im linken Diskurs ist die „vergessene Diskriminierungsform“ Klassismus angekommen. So twitterte selbst Olaf Scholz als damaliger Kanzlerkandidat 2020, dass progressive Politik auch den Klassismus ansprechen müsse.1 Linke und Linksradikale mögen sich nun freuen, dass „Klasse“...

termine